Fester-Brüder starten erfolgreich in die Motorsport-Saison

Dritter und Technikprobleme

Markus Fester belegt bei der DMV BMW Challenge im 325i-Spezial-Cup den dritten Platz. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Markus und Lukas Fester aus Bergen-Enkheim und ihr Team Eastracing Motorsport nahmen in Hockenheim beim Auftakt der DMV BMW Challenge teil.

Nachdem die beiden sich im vergangenen Jahr die Meisterschaft im 318is-Cup sicherten, gehen sie dieses Jahr im 325i-Spezial-Cup an den Start und stellen sich einer neuen Herausforderung.

Beim ersten Freien Training fühlten sich die beiden sehr wohl im neuen Fahrzeug. Das zweite Freie Training zeigte mit Position vier, dass die Brüder ein gutes Tempo für das stark besetzte 325i-Spezial-Cup-Feld haben.

Bei der Qualifikation fuhr Markus Fester den ersten Teil und setzte sich auf Position vier. Nach der Hälfte der Zeit stieg Lukas Fester in das Fahrzeug. Er steckte er so im Verkehr fest, dass er keine schnellere Zeit fahren konnte. Mit Position vier waren die beiden sehr zufrieden.

Beim Rennen erwischte Markus einen guten Start, schaffte es sogar an Position zwei, wurde jedoch von einem Fahrzeug aus den schnelleren Klassen überrundet und musste sich wieder auf Position vier einreihen. Im Lauf des Rennens konnte er sich wieder auf den dritten Platz vorkämpfen und diesen voller Stolz ins Ziel fahren.

Dann war Lukas Fester an der Reihe. Er hatte vergessen, die Traktionskontrolle auszuschalten, wodurch das Fahrzeug ihn am Start etwas ausbremste und er nur auf seiner Startposition liegend durch die erste Kurve fuhr. Runde für Runde jedoch konnte er die kleine Lücke von zwei Sekunden zum Vordermann zufahren und diesen dann auch überholen. Auf Platz drei liegend fuhr Lukas Fester ein sauberes und sicheres Rennen. Kurz nach Rennhalbzeit funkte er allerdings, dass er einen Leistungsverlust habe und seinen Speed nicht mehr fahren konnte. Nach zwei weiteren Runden zogen alle Konkurrenten an ihm vorbei. Daraufhin entschied das Team, ihn in die Boxengasse. Lukas Fester brach das Rennen in Absprache mit dem Team ab. Enttäuscht sagte er: „Es lief so gut und dann kam uns doch noch die Technik in die Quere, aber das kann bei einem neuen Auto mal passieren, wir kennen es noch nicht komplett und müssen über das Jahr hinweg alles daran weiter kennenlernen.“

Das Team ist mit der Grundsätzlichen Performance des Fahrzeugs zufrieden und blickt entschlossen zum nächsten Saisonrennen vom 17. bis 19. Mai im Motopark Oschersleben.

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