Verkehrsverein besucht Leipzig

Defekte Automaten und Markttreiben

Mitglieder des Verkehrsvereins Bergen-Enkheim fotografierten den Leipziger Weihnachtsmarkt aus der Vogelperspektive. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – 33 Mitglieder des Verkehrsvereins Bergen-Enkheim starteten zu ihrem dreitägigen Besuch des Leipziger Weihnachtsmarkts. Die Teilnehmer kamen gut gelaunt in ihrem zentral gegenüber dem Gewandhaus gelegenen Hotel an und schnupperten schon mal Stadtluft.

Wie vor 500 Jahren fügt sich der Leipziger Weihnachtsmarkt immer noch harmonisch in die faszinierende historische Kulisse der Innenstadt ein. Mit seinen 300 originell geschmückten Ständen wird er seinem Ruf als einer der größten und schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland gerecht. Traditioneller Hauptbereich ist der Markt. Dort befinden sich unter anderem eine 20 Meter hohe Fichte und die Marktbühne mit ihrem umfangreichen Programm. Auf dem Augustusplatz bietet ein 38 Meter hohes Riesenrad einen einzigartigen Blick über Leipzig. Im Salzgässchen lädt das historisch nachempfundene Etagenkarussell zu einer Fahrt ein.

Auf dem Programm der Ausflügler stand ein gemeinsames Abendessen im „Auerbacher Keller“. Bei dieser Gelegenheit wurde berichtet, was die einzelnen Damen und Herren alles in der Stadt erlebt hatten.

Eine Gruppe hatte auf dem Weg zum Leipziger Zoo ein bemerkenswertes Erlebnis. Als die Bergen-Enkheimer einen Fahrschein am Automaten lösen wollten, gelang ihnen dies nicht. So stieg man ohne Ticket in die Straßenbahn und prompt kamen vier Kontrolleure dazu. Diese erwiesen sich als sehr nett und als die Besucher aus Bergen-Enkheim sie auf den offenbar defekten Automaten aufmerksam machten, stellte sich heraus, dass an diesem Tag in ganz Leipzig die Fahrscheinautomaten nicht funktionieren. Eine andere Gruppe schwärmte von ihrer selbst organisierten Stadtrundfahrt selbst organisiert und wiederum andere genossen ein Orgelkonzert in der Nikolaikirche. Die Reisenden waren sich am Ende alle einig: „Leipzig ist immer eine Reise wert!“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare