Ferienworkshop beim Jugendrotkreuz: Teilnehmer drehen anspruchsvolles Video

Kochen ohne Plastikmüll

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In einem Projekt des Jugendrotkreuzes drehten Jugendliche einen Film über Müllvermeidung.

Bergen-Enkheim (zbs) – Bei einem gelungenen Gruppenprojekt wie der Herbstferienaktion des Jugendrotkreuzes in Bergen-Enkheim kommen verschiedene Dinge zusammen: Unter anderem gingen die sieben Teilnehmer des DRK-Ferienworkshops zum Bornheimer Erzeugermarkt, saßen vor dem Bildschirm, schnitten das Material und drehten viele Szenen.

Gemeinsam haben sie ihr Ziel erreicht und innerhalb von fünf Tagen ein ansprechendes und lustiges Video zum Thema „Wie vermeide ich unnötigen Verpackungsmüll im Alltag?“ gedreht. Die Grundidee war bereits am Anfang klar. Das Team wollte in dem Video zeigen, wie man ein leckeres Gericht kochen kann, komplett ohne Plastikmüll. Darauf hatten sich die Leiter Dennis Halbow, Franz Bachman und Klea Lila zuvor geeinigt. Wie genau sie das verwirklichten wollten, kristallisierte sich erst mit der Zeit heraus. Mit ziemlich professioneller Ausrüstung – also einem Green-Screen, mehreren Mikrofonen und Kameras sowie einigen Tricks setzten sie den zwölf Jahre alten Tom an gefährliche Häuserdächer oder die Antarktis. Die Teilnehmer probierten gut gelaunt viel aus.

Noomi etwa, elf Jahre alt, schlug vor, das Projekt „Essen ohne Plastik“ zu nennen, ein anderer „Kochen ohne Müll“. Es wurde viel diskutiert und lange gearbeitet. Mit dem Produkt waren dann alle zufrieden. „Mir hat alles Spaß gemacht,“ sagt Tom, der als Erster in dem Film zu sehen ist und erklärt, worum es darin geht, „das Einkaufen, das Drehen und das Kochen unseres Essens.“. Damit sind nicht nur die Spaghetti Bolognese gemeint, die in der Reportage behandelt wurden, sondern auch die Tage, an denen sich die jungen Schauspieler ihr Mittagessen selbst zubereiteten. „Manchmal haben wir aber auch Pizza bestellt.“, gibt Dennis Halbow mit einem Lächeln zu. Nach der exzellenten Umsetzung ihres Plans und einer tollen Woche freuen sich die Veranstalter schon auf kommendes Jahr. Was dann gemacht werden soll, ist noch offen.

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