Baumpflanzaktion der Partnerstädte Frankfurt und Yokohama

Ein Andenken an Anneliese Kautz

Apfelweinkönigin Sissy I. packt bei der Baumpflanzaktion auf der „Japanwiese“ kräftig mit an. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Der Bürgerverein Frankfurt Yokohama Citizens (FYCN) zelebrierte bereits zum vierten Mal eine Baumpflanzung, die symbolisch für das weitere Wachsen und Gedeihen der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Partnerstädten steht.

Der Bürgerverein, der im Jahr 2011 zur Städtepartnerschaft von Frankfurt und Yokohama gegründet wurde, unterstützt seit 2013 das Umweltprojekt „Baumpflanzungen auf Streuobstwiesen“ der Stadt Frankfurt.

In Zusammenarbeit mit dem Main-Äppel-Haus wurden bei dieser Aktion weitere zehn zu den bereits bestehenden 50 Apfelbäumen auf der Streuobstwiese am Entrée der Hohen Straße gepflanzt. Zu dieser Zeremonie kamen unter anderem der japanische Vizekonsul Hiroaki Matsuyama und Vertreter der Stadt Frankfurt. Monika Nawrot vom FYCN betonte in ihrem Grußwort, dass diese Apfelbaumpflanzung ein weiterer Beleg für die lebendige Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten sei. In Erinnerung an die im September verstorbene Erste Vorsitzende des FYCN, Anneliese Kautz, erwähnte Nawrot, dass diese bereits 2009 Initiatorin der ersten Pflanzaktion an diesem Ort war, von dem sie als „Japanwiese“ sprach. „Mit ihrem vollen Einsatz, unermüdlich auf ihre herzliche und besonnene Art, trug sie maßgeblich zu diesem Gesamtbild bei“, sagte Nawrot.

Auch Christof Gans, Schulleiter der Schule am Ried, würdigte in seiner Rede die gute Zusammenarbeit mit Anneliese Kautz, die bei der Planung der beiden Schüleraustausche zwischen der Schule am Ried und der Sakuragaoka Highschool in Yokohama maßgeblich beteiligt war. Im kommenden Jahr ist ein weiterer Schüleraustausch geplant.

Gerhard Weinrich vom Main-Äppel-Haus nahm in seiner Rede Bezug auf die hohe historische Bedeutung der ehemaligen Handelsstraße zwischen Bergen und Leipzig und betonte, dass mit der Pflanzung der letzten zehn Bäume auf dieser Wiese ein nachhaltiges Andenken an Anneliese Kautz geschaffen wurde. Er widmete ihr den ersten Baum am Beginn der Hohen Straße.

Apfelweinkönigin Sissy I. war es eine besondere Freude, bei dieser Baumpflanzung dabei zu sein. Sie schaufelte die Erde an den frisch gesetzten Apfelbaum, damit er bald Früchte trägt, welche dann zu gutem Apfelwein verarbeitet werden können. Der ist übrigens auch bei Japanern beliebt!

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