Stadtkapelle Bergen-Enkheim spielt zehntes Benefizkonzert in Heilig Geist

1750 Euro für einen guten Zweck

Ganz in Blau spielen die Mitglieder der Stadtkapelle Bergen-Enkheim im Riederwald für den guten Zweck. Foto: p

Riederwald (red) – Die katholische Pfarrei St. Josef, Kirchort Heilig Geist Riederwald, und die Stadtkapelle Bergen-Enkheim haben am vergangenen Sonntag zum zehnten Mal ein Benefizkonzert veranstaltet.

„Das Konzert hat sich mittlerweile als Traditionsveranstaltung etabliert“, sagte Martina Goebel von der Kirchengemeinde in ihrer Begrüßungsrede. Die Konzertbesucher durften sich auf zahlreiche Titel aus dem Weihnachtskonzert 2019 freuen.

Unter dem Dirigat von Sebastian Muhl ertönte zu Beginn die „Celebration Ouveture“ – eine kraftvolle und festliche Eröffnung. Oliver Eibl führte das Publikum durch das Programm und kündigte als zweites Stück einen Konzertmarsch an, der das Publikum in die Zeit des kaiserlichen Österreichs entführen sollte. Der Marsch ist der Kaiserin Elisabeth gewidmet und trägt den Titel „Kaiserin Sissi Marsch“. Nach dem schwungvollen und festlichen Auftakt entführte die Stadtkapelle das Publikum in die Welt des Musicals: In Erinnerungen an die wilden 68er konnten die Konzertgäste bei Melodien aus „Hair“ schwelgen. Mit Melodien aus dem „Phantom der Oper“, folgte ein Ausflug in die mystische Welt des Pariser Opernhauses im Jahr 1870.

Der Marsch „Don Quijote“ wurde ebenfalls dargeboten. Im Mittelteil des Marsches hatte der Komponist ein „Tumultoso“ eingebaut: An dieser Stelle konnten die Musiker ihrer Fantasie freien Lauf lassen und produzierten dabei ein wildes, ungeordnetes Durcheinander von Klängen.

Die Handlung von „Lord of the Dance“ ist die Nacherzählung einer irischen Legende vom Kampf der guten gegen die bösen Mächte. Mit diesen flotten Klängen endete der offizielle Teil des Konzerts. Nach lang anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen spielte das Orchester eine Zugabe. „Give us Peace“ oder „Dona nobis pacem“ boten einen gelungenen Schluss des Konzertnachmittags, bei dem sich Sven Klerlein und Max Buller als Solisten auszeichnen konnten.

Im Anschluss an das Konzert spendeten die Besucher fleißig: Die Stiftung Bärenherz und die Markus Diakonie Stiftung können sich über eine Spende von über 1750 Euro freuen, die von der Stadtkapelle zeitnah an die Stiftungen übergeben werden.

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