Brüder-Grimm-Schule

Zwölf Sprachen – ein Kunstwerk

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Dominikus Landwehr bemalt mit einem Schüler die Wand.

Ostend (red) – Unter dem Motto „Malen, zeichnen und erzählen am Projekttor“ hat das diesjährige Schulkünstlerprojekt an der Brüder-Grimm-Schule stattgefunden.

Gemeinsam mit Künstler und Projektdesigner Dominikus Landwehr arbeiteten und experimentierten die Schüler der Intensivklasse der Brüder-Grimm-Schule. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit und dadurch gerade das richtige Setting für ein Schulkünstlerprojekt findet Dominikus Landwehr: 13 Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren mit zwölf unterschiedlichen Muttersprachen lernten bei ihm im vergangenen Schulhalbjahr das Zeichnen und Malen am Projektor und gestalteten schließlich eine große Wand im Innenraum der Schule. Eine große Herausforderung für die Schüler und den Künstler. Dieser ist sich allerdings sicher, dass Malerei als nonverbale Kommunikationsform ein hervorragendes Mittel ist, um gerade diesen Beteiligten gerecht zu werden.

Der Künstler gliederte das Projekt in verschiedene Phasen: Zur Einführung gab es verschiedene Zeichen-Spiele wie Blind-Zeichnen mit der falschen Hand. Später legten die Schüler große, abstrakte Farbbahnen an auf die sie Motive auftragen konnten. Dann lernten die Teilnehmer den spielerischen Umgang mit Overheadprojektoren: Farbfolien, Zeichnungen auf Folien und das Spiel mit farbigen Flüssigkeiten ermöglichten ein erzählerisches Lichtspektakel.

Alle Übungen hatten das Ziel, eine große Wand gegenüber des Klassenraums zu gestalten. Stolz zeigten die Schüler bei der Finissage in der vergangenen Woche, was sie gemeinsam gestaltet haben.

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