Fünf Studentenarbeiten prämiert

Zoo stellt neue Gastronomie-Entwürfe vor

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Zoodirektor Casares (links) und Stadtrat del Rio (rechts) gratulieren den Studenten zu ihren Entwürfen (von links): Tabea Alessandra Wodsack, Hoang Gia Tuan, Sara Sergi, Florian Moser und Sophie Brzoska.

Ostend (zjs) – Im Rahmen eines Studentenwettbewerbs zum Thema Gastronomie im Frankfurter Zoo, hat sich eine Jury für fünf Entwürfe entschieden, die in einer kleinen Feierstunde in der Zooschule vorgestellt wurden.

„Das gastronomische Konzept unseres Zoos ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, gab Direktor Miguel Casares unumwunden zu. Mit einer Pommes- und Würstchenbude auf dem Gelände verteilt, könne man heute keinen Besucher mehr locken. Jährlich kämen immerhin 900.000 Menschen zum Zoobesuch nach Frankfurt. „Die Gastronomie ist ein äußerst wichtiger Faktor im Wettbewerb und prägt die Wahrnehmung der Gäste“, sagte Stadtrat Eugenio Munoz del Rio, der in Vertretung für Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig dem Termin beiwohnte. Deshalb wurden zwei Universitäten beauftragt, Ideen und Konzepte zu entwickeln und diese zu präsentieren. Zum einen war die Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) unter Leitung von Jean Heemskerk mit im Boot, zum anderen die Hochschule Rhein-Main mit Roland Hatz.

Die Aufgabenstellung hielt einige Herausforderungen für die Studenten bereit: Wie kann man Leute von außen in den Zoo holen, ohne das diese Eintritt bezahlen? Wie sieht das Restaurant im Zoo aus? Welche Möglichkeiten gibt es, um die Begegnung Tier und Mensch sichtbar zu machen? Die Entwürfe einer Gastronomie an zentraler Stelle sollten natürlich auch die den Zoo umgebende Mauer mit einbeziehen und bezogen sich auf die Fläche direkt neben dem großen Spielplatz. Als Raumprogramm wurde ein 130 Quadratmeter großer Gastraum mit einer kleinen Bar und einem Windfang vorgegeben – nebst Küche, Nebengebäude, Terrasse und direktem Zugang zur Straße.

Von den fünf Gewinnern sind drei Frauen: Sophie Brzoska, Sara Sergi und Tabea Alessandra Wodsack, die jeweils ein Preisgeld von 600 Euro erhielten. Ein Anerkennungspreisgeld in Höhe von jeweils 350 Euro ging an Florian Moser und Hoang Gia Tuan. Die unterschiedlichen Darstellungen und Verwendung naturnaher Materialien in Verbindung mit Energieeffizienz hat die Jury überzeugt: Den Preisträgern ist es gelungen, die Schnittstelle Mensch und Tier darzustellen, den Focus auf landschaftliche Motive zu legen – wie es Sara Sergi gemacht hat.

Einige Entwürfe hatten ein Vogelgehege in den Bau integriert, bei einem anderen Entwurf schaute man sinngemäß aus dem zweiten Stock einer Giraffe in die Augen. Stadtrat del Rio und Zoodirektor Casares bedankten sich bei den Studenten und Lehrern und zeigten sich von den praxisnahen und innovativen Arbeiten überzeugt. Im Anschluss erhielten die Studenten ihre Teilnahmeurkunden ausgehändigt.

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