Am Agaplesion Bethanien Krankenhaus gibt’s etwas zu feiern

Zehn Jahre Darmzentrum

Dr. Arnd Schuler (von links), Dr. Stephan Haaß und Dr. Ralf Grunewald haben 2009 das Darmzentrum am Agaplesion Bethanien Krankenhaus gegründet. Foto: Agaplesion Diakonie Kliniken/ p

Bornheim (red) – Vor zehn Jahren trafen drei Belegärzte am Agaplesion Bethanien Krankenhaus eine weitreichende Entscheidung: Sie gründeten das interdisziplinäre Darmzentrum.

Bis heute ist es das einzige belegärztlich geführte Darmzentrum in Deutschland und eine wahre Erfolgsgeschichte.

Dr. Ralf Grunewald, Dr. Stephan Haaß und Dr. Arnd Schuler hatten 2009 die Idee, am Agaplesion Bethanien Krankenhaus ein interdisziplinäres Darmzentrum zu eröffnen. Ihr Ziel: Die Behandlung von Darmkrebspatienten weiter zu optimieren und ihnen eine umfassende Diagnostik und Therapie aus einem Guss anbieten zu können.

Anders als die Darmzentren anderer Kliniken ist das Darmzentrum am Agaplesion Bethanien Krankenhaus belegärztlich geführt. Die Ärzte sind in unterschiedlichen Praxen mit gastroenterologischem, chirurgischem oder onkologischem Schwerpunkt tätig, die zugleich jedoch räumlich eng beieinander liegen. „Wir kombinieren hohe fachliche Kompetenz mit räumlicher Nähe. So profitieren unsere Patienten von kurzen Wegen und einer gebündelten medizinischen Expertise aus einer Hand“, sagt Dr. Arnd Schuler, Facharzt für Chirurgie im Chirurgischen Zentrum am Bethanien.

Während die Patienten sonst mehrere verschiedene Fachärzte einzeln aufsuchen müssen, werden sie im Darmzentrum am Agaplesion Bethanien Krankenhaus während der gesamten Behandlungsphase ambulant und stationär unter einem Dach begleitet. „Die enge Verzahnung zwischen unseren Praxen und dem Krankenhaus ist für unsere Patienten von Vorteil. So können wir immer für unsere Patienten da sein und sie kontinuierlich betreuen – von der Diagnose über die Behandlung bis hin zur Nachsorge“, sagt Dr. Haaß, Facharzt für Gastroenterologie im Centrum Gastroenterologie Bethanien.

Das Darmzentrum ist eng mit weiteren Behandlungspartnern vernetzt. Dazu gehören Pathologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Humangenetiker, die auch an der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz teilnehmen. „Wir entwickeln für jeden Patienten ein maßgeschneidertes, möglichst schonendes Therapiekonzept gemäß den aktuellsten medizinischen Leitlinien“, sagt Dr. Ralf Grunewald, Facharzt Innere Medizin im Centrum für Hämatologie und Onkologie Bethanien. Um die Patienten ganzheitlich betreuen zu können, sind auch die Psychoonkologie, die Ernährungsberatung, der Sozialdienst, die Seelsorge und Selbsthilfegruppen wichtige Behandlungspartner.

Als zweitgrößtes Darmzentrum in Frankfurt behandelt das Ärzteteam pro Jahr mehr als 100 Darmkrebspatienten, betreut fast 600 Patienten im Rahmen der Nachsorge und führt rund 10.000 Darmspiegelungen durch. Seit 2010 ist das Darmzentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und erfüllt deren hohe Qualitätskriterien. „Wir sind stolz darauf, dass wir unter allen Darmzentren in Deutschland zu den besten zehn Prozent gehören“, sagt Dr. Haaß. Die regelmäßig von der Forschungsgruppe Metrik durchgeführten Patientenbefragungen bescheinigen dem Team eine außerordentliche hohe Zufriedenheit mit der Versorgung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare