Weber und Schneider präsentieren die ersten Elektro-Helfer der Stadtverwaltung

Wenn Roboter Nao Tai Chi macht

Jan Schneider und Sylvia Weber beobachten Roboter Nao beim Tai Chi. Foto: p

Innenstadt/Bornheim (red) – In der Zukunft werden Mensch und Maschine immer enger zusammenarbeiten. Auch im Sozial- und Bildungsbereich übernehmen Roboter schon heute wichtige Aufgaben.

Deshalb präsentierten die Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, sowie IT- und Reform-Dezernent Jan Schneider nun die ersten Roboter in der Stadtverwaltung.

Der humanoide Roboter Nao und der Roboterarm Dobot kommen in der Stadtbücherei zum Einsatz. „Das Verständnis darüber, wie Roboter funktionieren, wird immer wichtiger. Eine Stadtbücherei, zu der jeder Bürger Zugang hat, ist deshalb der ideale Ort, um einen ersten Kontakt mit dem Thema Robotics herzustellen“, erklärte Stadträtin Weber. Der Dobot ist ein didaktischer Roboterarm zu Lernzwecken, zur Weiterbildung und zum Experimentieren. Mit ihm können Programmierung und Automatisierung erprobt werden. Der humanoide Roboter Nao lässt die Herzen aller Besucher höherschlagen, wenn er mit grazilem Hüftschwung und lebhafter Gestik davon erzählt, dass er ja noch viel lernen muss.

Die im Dezernat von Schneider angesiedelte Stabsstelle Digitalisierung hat zur Anschaffung der beiden Roboter einen Betragvon 30.000 Euro beigesteuert. „Wir unterstützen dieses Projekt, da wir die Frankfurter an die neue und innovative Technologie heranführen und für die Entwicklung solcher Systeme begeistern wollen“, sagte Schneider.

Dobot und Nao werden in der Stadtbücherei nicht als klassische Assistenten oder Arbeitsroboter eingesetzt. Vielmehr laden sie dazu ein, die Maschinen und ihre Funktionsweise kennenzulernen. In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule starten im Herbst etwa Programmierkurse, deren Krönung die Programmierung des Naos ist. Aber auch jeder, der einfach mal einem Roboter die Hand schütteln möchte, ist bei der Stadtbücherei jetzt richtig. Ab 2020 folgen pädagogische Programme und Roboter für die jüngere Zielgruppe.

Bildungsdezernentin Weber begrüßt den gesetzten Impuls: „Das ist Bildung mit allen Sinnen und ein wichtiger Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Wissensgesellschaft.“ Stadtrat Schneider: „Ganz pragmatisch werden wir beobachten, wie sich die Roboter in der Praxis bewähren. Infos auf www.stadtbuecherei.frankfurt.de.

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