Stadt erteilt Planungsauftrag an Bürogemeinschaft in Sachen Schwedlerbrücke

Vorbereitungen für die Sanierung laufen

So soll die Schwedlerbrücke aussehen, wenn sie fertig ist. Foto:Christoph Maeckler/ Bollinger und Grohmann GmbH/p

Ostend (red) – Wie kann es gelingen, die seit Jahren gesperrte Schwedlerbrücke in Frankfurt instand zu setzen und dabei ihren filigranen Charakter zu bewahren? Die Arbeitsgemeinschaft von Christoph Mäckler Architekten und Bollinger + Grohmann Ingenieure hatte zu der Frage bei einem offenen Wettbewerb im Jahr 2016 bereits einen überzeugenden Entwurf als Antwort vorgelegt.

Nun geht die Zusammenarbeit in die nächste Runde: Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE), das seinerzeit den Wettbewerb ausgelobt hatte, erteilt der Bürogemeinschaft den Planungsauftrag, die Brückenentwürfe weiter auszuarbeiten. .

Der Auftragsvergabe gingen lange Vertragsverhandlungen und die Zustimmung der Geschäftsstelle der Magistratsvergabekommission voraus. In diesem und im kommenden Jahr wird die Bürogemeinschaft das Bestandsbauwerk weiter untersuchen und in Abstimmung mit der Stadt festlegen, welche Teile erhalten bleiben und welche Teile des maroden Bauwerks erneuert werden.

Das rund 245 Meter lange und denkmalgeschützte Bauwerk ist eine wichtige Fußgängerbrücke im Stadtteil Ostend. Sie entstand während des Baus des Osthafens im Jahr 1910 und verbindet diesen mit dem Ostpark. Wegen ihres schlechten baulichen Zustands ist die Brücke seit 2011 gesperrt.

„Bereits im Oktober 2016 haben wir den historischen, denkmalgeschützten Brückenbogen ausgehoben. Auch wenn seitdem nichts sichtbar war, liefen im Hintergrund die Vorbereitungen für die Sanierung immer weiter. Jetzt haben wir die historische Bausubstanz geprüft und sehen klarer, was den Umfang der Arbeiten betrifft“, resümiert Michaela Kraft, Leiterin des ASE, die Zeit seit dem Aushub.

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