Verständigung zwischen Generationen

Puppentheater „Kati, Ole und der Wunderbalkon“

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Puppenspieler Christoph Buchfink präsentiert das Puppen-Ensemble von „Kati, Ole und der Wunderbalkon“.

Bornheim (red) – Schon im vergangenen Jahr hatte das Theaterstück „Wolle & Gack“ des Osnabrücker Musiktheaters Lupe für Begeisterung bei Kindern und Senioren gesorgt.

In der vergangenen Woche war nun das Buchfink-Puppentheater aus Göttingen mit seinem Stück „Kati, Ole und der Wunderbalkon“ in der Paulinum-Begegnungsstätte an der Friedberger Warte zu Gast. „Wieder haben viele kleine und große Zuschauer begeistert eine Geschichte verfolgt, die das nachbarschaftliche Miteinander thematisiert“, freut sich Parea-Referentin Monika Brieder über die positive Resonanz. Während bei „Wolle & Gack“ ein Nachbarschaftsstreit im Zentrum der Geschichte steht, dreht sich in dem Puppentheater „Kati, Ole und der Wunderbalkon“ alles um das Zusammenleben verschiedener Generationen in einem Hochhaus. Kati und Ole, die Kinder in dem Puppenstück, haben zunächst kaum Kontakt zu den Erwachsenen, legen diese doch ein in ihren Augen recht wunderliches Verhalten an den Tag. Die ältere Frau Meier schleppt beispielsweise immer einen schweren Koffer mit sich herum und Herr Storch geht, wie sein Name schon verrät, mit staksigen Schritten durchs Leben.

Doch nach und nach erfahren sie von Opa Gustav, dem sie an einer Ampel das Leben retten und der ganz oben im Haus wohnt, die Gründe für das sonderbare Verhalten der Erwachsenen. So leidet Herr Storch unter Arthrose in den Knien, was ihm das Gehen erschwert. Die Entdeckung dieser und vieler anderer verborgener Winzigkeiten führt schließlich zu einer Verständigung zwischen den Generationen. „Statt nebeneinander her zu leben, lernen sich Jung und Alt kennen und schätzen, helfen einander und stehen füreinander ein“, bringt Monika Brieder die Quintessenz des Stücks auf den Punkt.

Das Puppentheater „Kati, Ole und der Wunderbalkon“ gehört zum neuen Programm „Theater für Alt und Jung“ vom Kinderkulturprogramm „Frankfurter Flöhe“ des Jugend- und Sozialamtes und des Frankfurter Programms „Aktive Nachbarschaft“.

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