Theatergruppe der Evangelischen Kirchengemeinde lädt zu ihrem siebten Stück ein

Peter Pan: Von Bornheim ins Nimmerland

Die Theatergruppe bei der Probe zu „Peter Pan“. Foto: Faure

Bornheim (jf) – Die Bühne des Saals der Evangelischen Kirchengemeinde Bornheim ist zur Insel Nimmerland geworden, wo der Junge Peter Pan, der nie älter wird, Abenteuer besteht. Die Elfe Tinkerbelle begleitet ihn.

Alles könnte so schön sein, wenn da nicht die Piraten um Käpt’n Hook wären, wüste und rauflustige Gesellen, die alle gefangen nehmen, die nicht bei drei auf der rosa-blauen Palme sind. Dabei hat Hook mit der Hakenhand aber auch unglaubliche Angst vor dem Krokodil, das hat schließlich schon seinen Unterarm mitsamt Uhr abgebissen. Das Chronometer tickt im Bauch des gefährlichen Reptils. Kein erbauliches Geräusch in den Ohren der Piraten.

Eines Tages bringt Peter Pan ein Mädchen aus Bornheim mit nach Nimmerland – Wendy. Die möchte endlich richtige Abenteuer erleben. Dieser Wunsch geht stärker in Erfüllung, als sie es sich je träumen ließ.

Die 15-köpfige Theatergruppe, drei der Gruppe kümmern sich um die Technik, hat sich nicht verändert seit „Robin Hood“ im Jahr 2018 und probt seit Juni „Peter Pan“, dem mittlerweile siebten Stück des Schneebbelle-Theaters. Natürlich gibt es wieder ein aufwendiges Bühnenbild und zauberhafte Kostüme. Sogar ein Piratenschiff aus Legosteinen steht im Saal! „Beim Bau hat der Schreiner Gerd Winkler mitgeholfen, es war eine echte Herausforderung“, erklärte Peter Habermehl, der den Käpt’n Hook spielt.

Die erste Aufführung findet am Samstag, 2. November, um 15 Uhr im Gemeindesaal für Kinder ab fünf Jahren statt. Auch zu „Peter Pan“ gibt es wieder eine Vorstellung für die Großen, und zwar am gleichen Tag um 19.30 Uhr. Anschließend spielt die Band „Corduroy“ noch ein Livekonzert. Die dritte Aufführung ist am Sonntag, 3. November, 15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. „Das Geld geht an die drei Kindereinrichtungen der Gemeinde, den Johanniskindergarten, die Heilandskita und die Krabbelstube Kinderzeit“, erläuterte Habermehl.

Wer die Novembertermine verpasst, bekommt am 8. und 9. Februar 2020 noch Gelegenheit, den „Peter Pan“ zu sehen. Termine, die sich die Frankfurter schon mal im Kalender markieren können.

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