Stilles Gedenken im Garten

Umweltdezernentin Heilig legt Blumen für getötete Studenten nieder

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Dezernentin Rosemarie Heilig mit einem Blumenstrauß vor einer Drachenfigur im Chinesischen Garten.

Nordend (red) – In Erinnerung an das Tian’anmen-Massaker hat Umweltdezernentin Rosemarie Heilig in der vergangenen Woche einen Blumenstrauß im Chinesischen Garten im Bethmannpark niedergelegt.

Mit ihrer stillen, persönlichen Geste möchte die Stadträtin zeigen, dass die Opfer nicht vergessen sind. „Die chinesische Regierung versucht alles, um die Erinnerung an die mutigen jungen Menschen auszulöschen, denen vor 30 Jahren das Leben genommen wurde“, sagte Heilig. „Doch die Sehnsucht nach Freiheit und der Einsatz für Demokratie sind keine Verbrechen. Lassen wir nicht zu, dass die Staatspropaganda über die Wahrheit siegt.“ Der Chinesische Garten im Bethmannpark war 1989 gerade im Bau und sollte ursprünglich als „Frühlingsblumengarten“ eröffnet werden. Nach dem Massaker erhielt er seinen heutigen Namen „Garten des Himmlischen Friedens“.

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