Panoramabilder auf U-Bahn-Wagen vereinen Tel Aviv, Eskisehir und Frankfurt

Stadtstrand, Skyline und Blick auf den Porsuk

Itay Sarag (von links), Peter Feldmann, Thomas Wissgott, Yilmaz Büyükersen und Uwe Becker zwischen den Bahnen. Foto: Faure

Ostend (jf) – „Kardessehir“ ist Türkisch und heißt „Partnerschaft“ – beide Worte stehen nun auf einem U-Bahn-Wagen. Die VGF hat damit die Städteverbindung zwischen Frankfurt und Eskisehir, die seit 2013 besteht, visuell umgesetzt.

Doch nicht nur diese Freundschaftsbahn, auch erneuerte Wagen der Tel Aviv-Bahn, die seit 2015 durch Frankfurt rollt, sind im Betriebshof Ost wie ein spitzer Winkel aufgestellt. Spieler der Fußballmannschaften TuS Makkabi 1965 und Shapira Football Club Tel Aviv waren gekommen, dazu Vertreter aus den drei Partnerstädten. Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann unterstrich: „Es ist ein einmaliges Ereignis, beide Bahnen zusammen vorstellen zu können.“ Seit 2014 gibt es einen Jugendaustausch zwischen Frankfurt, Eskisehir und Tel Aviv. „Die Jugendlichen haben sich gut verstanden“, bemerkte Feldmann. 2016 wurde ein Fußballturnier in Tel Aviv, 2018 eins in Eskisehir ausgetragen – bei beiden Begegnungen schnitt Frankfurt leider nicht so gut ab. Das soll sich am Wochenende ändern.

Die Städtepartnerschaften, die Frankfurt zu insgesamt 17 Städten weltweit unterhält – sechs davon präsentieren sich auf Bahnen der VGF – bieten große Chancen für Begegnungen auf kommunaler Ebene.

Kulturaustausch geplant

„Demnächst wollen wir mit Eskisehir auch einen Kulturaustausch aufbauen“, verriet der Oberbürgermeister. Sein türkischer Kollege Yilmaz Büyükersen erinnerte an die jahrhundertealten Verbindungen zwischen der Türkei und Deutschland. Eskisehir hat gegenwärtig acht Partnerstädte; es sei Zeit für mehr Zusammenarbeit auf den Gebieten von Handel und Kultur. „Ich hoffe, dass sich eine solche Partnerschaft positiv auf die Welt auswirkt“, äußerte Büyükersen.

Itay Sarag vertrat den Oberbürgermeister von Tel Aviv. „Freundschaften und Partnerschaften können ewig dauern, aber sie müssen gepflegt werden“, betonte er.

Auf den Bahnen sind Sehenswürdigkeiten der Städte zu sehen. Im besten Fall machen diese Bilder die Menschen neugierig auf die Partnerstädte. Ein Hingucker sind die bunten Bahnen allemal.

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