Frankfurt Ost

Heringsessen der CDU: Geplante Baustellen im Fokus des Treffens

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Benjamin Wiewiorra begrüßt die Gäste im Bier-Hannes und gibt einen Überblick über die Aktivitäten der CDU Frankfurt Ost.

In der ungefähren Mitte zwischen Fechenheim und Seckbach, beim Bier-Hannes in der Gaststätte „Zur Mainkur“, trafen sich die Mitglieder des CDU Stadtbezirksverbands Frankfurt Ost zum Heringsessen.

Seckbach/Riederwald – Vorsitzender Benjamin Wiewiorra brachte seine Fassungslosigkeit zu den Anschlägen in Hanau zum Ausdruck. Er entschuldigte die Abwesenheit von Baudezernent Jan Schneider, der als Gastredner vorgesehen war. Eine Plenarsitzung habe ihn vom Kommen abgehalten.

In seinem Rückblick nannte Wiewiorra die Teilnahme der CDU am Fechenheimer Fischerfest und dem Wilhelmshöher Straßenfest: „Wir müssen dabei sein und gesehen werden“, sagte Wiewiorra. Weiter sprach er die Sperrung der Cassellabrücke an, deren Neubau für 2024 vorgesehen sei und konnte mitteilen, dass der Spielplatz an der Bodenseestraße neu gestaltet werden soll. Die Helmut-Sittler-Promenade in Fechenheim, die vor einigen Jahren mit viel Geld aufgewertet wurde, sorge immer wieder für Diskussionen, weil dort Personen übermäßig Alkohol konsumieren würden und es wiederholt zu Verbalattacken gegenüber Passanten gekommen sei. Deshalb stehe die CDU weiter für ein Alkoholverbot ein, das jedoch keine Mehrheit für einen Antrag an den Magistrat in der Ortsbeiratssitzung fand.

Seckbach: Geplante Baustellen im Fokus des Treffens

Richtige Sorgenfalten treibt Benjamin Wiewiorra die Sanierung der Wilhelmshöher Straße ins Gesicht. „Die Dauer ist auf 30 Monate veranschlagt, wobei der erste Abschnitt eine vierwöchige Vollsperrung vorsieht. Das können wir keinem Anwohner zumuten“, zeigte sich der Vorsitzende entgegen der Konzepte von SPD und Grünen überzeugt. Bislang seien 100 Anträge in der Legislaturperiode eingegangen mit Schwerpunkt Verkehrsmaßnahmen, denn im Industriegebiet Carl-Benz und Ferdinand-Porsche-Straße ständen ebenfalls Fahrbahnerneuerung, Sperrungen und neue Straßenmarkierungen für Radfahrer an. Auch wenn dies alles für die kommenden Jahre vorgesehen sei, käme ja noch die katastrophale Verkehrssituation im Riederwald hinzu, die sich auch mittelfristig nicht ändern werde. „Doch genau dorthin und auf die Hanauer Landstraße werden die Autofahrer ausweichen, wenn der Stadtteil Seckbach kein Durchkommen mehr ermöglicht“, ist Wiewiorra überzeugt.

Ein weiteres Problem in Seckbach ist der Lohrberg, der im Sommer unter dem Autoverkehr ächzt. Um die Autofahrer vom Parken im Feld abzuhalten, wurden Baumstämme an die Seiten gelegt, jedoch hätten die Fahrer die Stämme ins Feld gerollt und ihre Karossen wieder hingestellt. Auch ein eingerichteter Busshuttle konnte bislang keine Entspannung der Situation bringen, weil der Bus wegen rechtswidrig geparkter Fahrzeuge nicht durchkam und den Fahrplan nicht einhalten konnte. „Es bleibt spannend“, sagte der Vorsitzende.

(zjs)

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