ASP lädt Kinder zum 12. Riederwälder Halloween ein

Schaurig-schöner Abend

Gruselig: Katharina posiert neben dem Eisbären für ein Bild. Foto: Lutter

Riederwald (zlu) – Die Ideen wollen den Betreibern und Kindern des Abenteuerspielplatzes Riederwald nicht ausgehen: Zum zwölften Mal verwandelten sie am Samstag das Gelände im Wäldchen hinter dem Sportplatz in eine düstere Grusellandschaft und brachten die Besucher zum Staunen und Erschauern.

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Mit Einbruch der Dunkelheit öffneten sich die Pforten zum Reich der Finsternis und Dämonen, in dem Zombies, Wassermonster, Hexen und allerlei andere Gestalten der Zwischenwelten ihr Unwesen trieben. Die Wege führten vorbei an Monster-Gehegen, unheimlichen Maisfeldern und einem Friedhof, auf dem die Untoten zwischen den Grabsteinen umher spazierten. Gefangene in kleinen Holzverschlägen wurden mit einem Fahrradschloss am Ausbrechen gehindert. Aufgebahrte Leichen wurden im Hospital von nicht mehr ganz frischen Krankenschwestern bewacht. Nebenan in der Monsterschule konnten sich Interessierte ihren Todeszeitpunkt vorhersagen lassen. An einem Gehege stürzte sich ein mutierter Eisbär an den Zaun, in dem er zuvor noch gemütlich, in weiße Nebelschwaden gehüllt, auf einer Eisscholle gelegen hatte.

Besonders erschreckend war auch der Tümpel, der direkt an einer engen Passage lag. Wie aus dem Nichts wand sich zu den Füßen der Besucher ein algenverhangenes Wesen aus dem Wasser.

Die Kostüme waren bis ins letzte Detail durchdacht und mit großem Aufwand umgesetzt. Alle Darsteller verhielten sich stilecht und ihrer Rollen getreu. Kein Mucks kam ihnen während des Abends über die Lippen.

Auch diesmal durften das Geisterschiff und die Geisterbahn-Rollenrutsche nicht fehlen. In der Disco kamen nicht nur die älteren Kinder voll auf ihre Kosten – da schwang auch mal das Tanzbein von Monster-Mama und Zombie-Papa übers Parkett.

Wer sich nach all den schaurigen Strapazen nach ein wenig Ruhe sehnte, der konnte es sich in einem der Särge gemütlich machen oder sich bei Kürbis-Muffins und Heißgetränken stärken. Ein Stand mit verschiedenen Süßigkeiten machte auch die müdesten kleinen Geister wieder munter.

Alle Attraktionen, wie auch das Bühnenprogramm mit Live-Band, Tänzen und einer Feuershow, waren auf die Altersgruppe der Vier- bis Zwölfjährigen mit Eltern ausgerichtet.

Damit sich auf dem stockdusteren Areal aber vor allem die Kleinsten nicht wirklich zu Fürchten brauchten, gab es am Eingang für jedes Kind einen Leuchtstab. Der wurde gerne als Laserschwert eingesetzt und im Ernstfall konnten sich die Kinder damit gegen die angsteinflößenden Wesen verteidigen.

Diese beeindruckende und mühsam, bis in kleinste Detail geplante und umgesetzte Veranstaltung war auch diesmal wieder ein voller Erfolg. Da blieb auf dem Nachhauseweg durch den dunklen Wald bei den kleinen und großen Gruselfans nur noch eine Frage offen: Was mehr soll da nächstes Jahr noch kommen. Aber bei dem Engagement und der unerschöpflichen Kreativität des Spielplatzteams und der Kinder, können die Besucher zuversichtlich sein und schon mal über die Verkleidung für die nächste Halloween-Party nachdenken.

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