Riesiges Spielzimmer

Riederwald veranstaltet Familien- und Spieltag

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Anna-Luisa ist auf der beliebten Draisinenbahn unterwegs. Sie kurbelt und bewegt sich so über die Gleise.

Bornheim (jf) – Schlangen bildeten sich am Eingang in den Saalbau Bornheim. Doch der Einlass ging zügig voran, lange warten mussten die Familien nicht.

Der Bürgerhaussaal war in ein Riesenspielzimmer verwandelt worden. An zwölf Stationen, die sich bis ins Foyer erstreckten, konnten die Kinder nach Herzenslust toben und spielen. Rund 20 Betreuer sorgten für einen stressfreien Nachmittag. Beispielsweise auch dafür, dass auf der beliebten Draisinenbahn kein Fahrzeug an Gleiskreuzungen mit einem anderen zusammenstieß. Allein der Aufbau der Gleise, die fast die Hälfte des Saales einnahmen, dauert zwei Stunden. „Wir haben das Plakat zum Spielfest zufällig am Senckenberg Museum gesehen und uns spontan entschlossen, noch in den Saalbau zu gehen“, sagte Anna-Luisas Vater, während die Tochter die Draisine per Handkurbel über die Gleise fuhr.

Joshuas Herz war für die Parkettbaustelle entbrannt. „Wir sind nicht zum ersten Mal beim Familientag dabei, aber es ist immer wieder schön“, erklärte die Mutter des kleinen Baumeisters, der sich mit dem Gabelstapler schon wie ein Großer auskannte. Hübsch geschminkt wuselten Tuana, Meyra und Zehra über den Flur, ihre Mütter konnten sie kaum bändigen, so aufregend waren die vielen Angebote für die drei Mädchen. Eine Kinderecke mit dickem Teppich war in einem Eckbereich für die Kleinsten eingerichtet. Diagonal gegenüber sprangen die Kinder auf Hüpfburg und Luftkissen. Beim Bullriding stand gerade kein Kind an – ziemlich ungewöhnlich, denn der Ritt auf dem sich immer schneller drehenden „Bullen“ ist beliebt. An den Basteltischen drehte sich an diesem Tag alles um das Lama.

Beliebt war auch die Farb-Hüpf-Strecke: Die Kinder konnten in Socken von einem bunten Quadrat zum nächsten springen, dabei waren die Quadrate mit Farbe unter der Folie gefüllt, die sich beim Berühren unter den Füßen bewegte und neue Muster ergab.

Insgesamt rund 1000 Besucher kamen an diesem Nachmittag, der vom Knax-Klub der Frankfurter Sparkasse unterstützt wurde, ins Bürgerhaus Bornheim. Die Betreuer am Einlass sorgten dafür, dass immer nur so viele neue Gäste eingelassen wurden, wie des Spielens müde das Gebäude verließen: Schließlich mussten die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden.

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