Hoher Schallschutz gegen Zuglärm

Spatenstich für neue Wohnungen am Ostbahnhof

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Spatenstich für das Schwedler-Carré II (von links): Karl Dudler, Florian Kraft, Frank Junker, Peter Feldmann, Michael und Max Baum.

Die Aktienbaugesellschaft Frankfurt Holding (ABG) errichtet auf dem letzten freien Grundstück des ehemaligen Güterbahnhofs „Schwedler-Carré II“ in der Gref-Völsing-Straße/ Ecke Ferdinand-Happ-Straße 81 Wohnungen und 21 Mehrfamilienhäuser sowie eine Kindertagesstätte.

Ostend –  Die Gebäude werden vom Frankfurter Immobilienentwickler Max Baum schlüsselfertig gebaut und dann von der ABG übernommen. 47 der Wohnungen sind Sozialwohnungen im ersten Förderweg, die von der ABG für circa 5,50 bis 6,50 Euro je Quadratmeter vermietet werden. „Für die Wohnungen, die im „Frankfurter Mittelstandsprogramm“ gefördert werden, liegen die Mietpreise bei 8,50 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter“, sagt ABG-Geschäftsführer Frank Junker. 

 Geht es nach Oberbürgermeister Peter Feldmann, sollen sich die Wohnungen in diesem Teil des Ostends später der Polizist genauso wie die Krankenschwester und der kaufmännische Angestellte leisten können. „Wer in Frankfurt arbeitet, soll auch in Frankfurt wohnen können“, sagte das Stadtoberhaupt. Mit der Kindertagesstätte vor der Tür, die beide Gebäude im Erdgeschoß verbinden wird, sind die Wohnungen nach Überzeugung der Verantwortlichen ideal für junge Familien.

Ostend: Spatenstich für neue Wohnungen am Ostbahnhof

 Im ersten Bauabschnitt wird eine Tiefgarage mit 45 Stellplätzen gebaut, im Mai sollen die Rohbauarbeiten an den Wohngebäuden beginnen. Ein Teil der Wohnungen liegt direkt an den Bahngleisen. „Damit der Schallschutz sichergestellt ist, werden an diese Seite vor die Fassade zusätzlich sogenannte Prallscheiben aus Glas montiert, damit die Bewohner auch bei geöffneten Fenstern gut schlafen können“, sagt Junker. Die Mehrfamilienhäuser werden zudem im Energiestandard KFW 55 als „Frankfurter Aktivhaus“ mit Fernwärmeanschluss errichtet. Die Baugrube ist bereits ausgehoben, denn im angrenzenden ersten Carré wurden fast 400 Mietwohnungen, drei Bürohäuser und der Kindergarten für die Europäische Zentralbank errichtet. 

 Entwicklerin des 40. 000 Quadratmeter großen Areals ist die Max Baum Immobilien GmbH, die dort noch ein weiteres Gebäude mit 35 Wohnungen erstellt, das sie selbst vermietet. Auch die Infrastruktur ist stimmig: Guter Anschluss an den ÖPNV, Straßenbahnen und Busse auf der nahen Hanauer Landstraße und ein fußläufig erreichbarer großer Edeka-Markt. Ende des kommenden Jahres soll mit der Vermietung begonnen werden. Beim Blick über den Zaun schwärmt Frank Junker schon vom nächsten Projekt: „Auf dem ehemaligen Mercedes-Gelände sollen weitere 121 Wohnungen mit Kindertagesstätte entstehen. Mit dem Schwedler-Carré II und dem neuen Projekt werden wir insgesamt 60 Millionen Euro investieren“, sagte er. 

(zjs)

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