Husarenaffen leben jetzt im Menschenaffen-Haus

Neue, flinke Bewohner im Zoo eingezogen

Einer der neuen Husarenaffen im Frankfurter Zoo. Foto: Matthias Besant/p

Ostend (red) – Willkommen zurück! Nachdem 2006 der letzte Husarenaffe den Frankfurter Zoo verlassen hat, ist jetzt wieder eine Gruppe der flinken Primaten eingezogen. Im Borgori-Wald sollen sie den Gorillas auf der großen Außenanlage Gesellschaft leisten.

Bis 2006 waren Husarenaffen ein vertrauter Anblick im Frankfurter Zoo. Jetzt sind wieder vier der Primaten, die in die zoologische Familie der Meerkatzenverwandten gehören, im Menschenaffen-Haus Borgori-Wald eingezogen. Alle vier kommen aus dem Zoo von Barcelona: die 13 Jahre alte Mora, die 25 Jahre alte Antonia, der 17-jährige Cascabeles und Alonso, ein zwölfjähriges Männchen. Allerdings sind zunächst nur die beiden Männchen für die Besucher zu sehen. Sobald sie sich eingewöhnt haben, folgen die beiden Weibchen.

„Ich freue mich, dass nach 13 Jahren wieder Husarenaffen im Zoo eingezogen sind. Die vier Tiere sollen sich nach der Eingewöhnung die Außenanlage mit den Gorillas teilen. Es wird für die Besucher bestimmt aufregend zu beobachten, ob und wie Gorillas und Husarenaffen miteinander interagieren“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.

Die Entscheidung, Husarenaffen wieder nach Frankfurt zu holen, traf der Zoo aufgrund einer Empfehlung der Taxon Advisory Group (TAG) des europäischen Zooverbandes (European Association of Zoos & Aquariums, EAZA). Die Mitglieder dieser Expertengruppen der EAZA erarbeiten Empfehlungen für die Mitgliedszoos, welche Tierarten vorzugsweise gehalten werden sollten.

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