Neuer Frankfurter Garten lädt erstmals zum Markt für Second Hand-Waren ein

Nachhaltiger Markt im Grünen

Private Verkaufsstände mitten im Grünen kommen bei Besuchern und Händlern gut an. Foto: Faure

Ostend (jf) – Recht gut besucht war der erste „Market for Future“ im Neuen Frankfurter Garten auf dem Danziger Platz. „Nachdem 2018 der Verein ‚Bienen-Baum-Gut’ den Frankfurter Garten übernommen hat, haben wir uns überlegt, was wir zum Thema Nachhaltigkeit noch anbieten können.

So sind wir auf den Markt gekommen“, sagte Manuela Emrath. Sie organisierte mit anderen Ehrenamtlichen das erste Treffen von privaten Händlern, die Kleidung, Schmuck, Haushaltsgegenstände, Bücher, selbst gemachte Seife und Kunsthandwerk, Spielzeug, Gartenutensilien, Pflanzen und sogar Gitarren anboten. „Wir sind der Meinung, dass nicht alles neu sein muss, was man sich anschafft. Wiederverwertbares weiter zu nutzen oder aufzuwerten hilft dem Klima“, sagte Emrath.

Deshalb war auch die Resteküche von „Shout Out Loud“ wieder mit ihren saisonalen Spezialitäten aus regionalem Anbau und in Bioqualität zu Gast. Daneben bot das Team vom Neuen Frankfurter Garten Kaffee, Kuchen und Getränke an. „Wenn man bedenkt, dass etwa 15 Prozent der CO2-Emission auf weggeworfene Lebensmittel zurückzuführen sind, sollte man sorgsamer mit Nahrung umgehen“, fügte Emrath hinzu.

Katja hatte auf ihren Tischen vom Apfelweinglas über Kleidung und Schmuck bis zum Zinnkrug viel anzubieten. „Es ist super hier auf dem Platz, es gibt sogar Schatten. Man ist mitten im Grünen zwischen Kräutern, Gräsern und Blumen. Das ist doch fantastisch! Und die Menschen sind nett, man versteht sich richtig gut mit den Besuchern und den Leuten von den Nachbarständen.“

Eine Tombola – der Hauptpreis war ein Fahrrad – gab es auch.

„Wir wollen den ‚Market for Future’ wiederholen, den Termin werden wir auf www.neuerfrankfurtergarten.de bekannt geben. Auf jeden Fall wird es einen Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art geben. Damit wollen wir eine Gegenveranstaltung zu dem von Kommerz bestimmten Markt auf dem Römerberg anbieten“, sagte Emrath.

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