16. Stoffel im Günthersburgpark

Musik, Kabarett, Kinderprogramm und Tanz

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Das Team mit (von links vorne) Patricia Richter, Moritz Bauer, Laila Ruh und Anne Stolz, dahinter von links Filippo Tiberia, Michael Herl, Ralf Pfeifer, Herbert Huber und Nicole Roth – die Bühne für den Stoffel steht schon.

Nordend (jf) – Ganz in Weiß präsentiert sich der 16. Stoffel (Stalburg Theater offen Luft) mit über 60 Programmpunkten im nördlichen Teil des Günthersburgparks. 18 Tage wird Musik gemacht, gelesen, gemeinsam gesungen, gespielt und – erstmals auch getanzt.

Und zwar unter Kopfhörern, die Silent Disco ist ein Experiment. „Dieser Stoffel wird der beste aller Zeiten“, ist sich Michi Herl wie jedes Jahr sicher. Die Freiluftveranstaltung beginnt dieses Jahr recht früh – wie eben die Sommerferien auch. Das inzwischen neunköpfige Team um den Stalburg-Gründer Michael Herl mit Herbert Huber, Filippo Tiberia, Ralf Pfeifer, Patricia Richter, Moritz Bauer, Laila Ruh, Anne Stolz und Nicole Roth hat in knapp drei Monaten ein unterhaltsames Programm zusammengestellt, in dem auch die Kinder bei Stoffelchen an fünf Tagen auf ihre Kosten kommen werden. Beispielsweise am Sonntag, 30. Juni, um 14 Uhr, wenn das Theaterhaus Ensemble in „Drei mit 50 Erdnussbutterstullen ins große Abenteuer“ auf der Bühne steht.

Zum Auftakt am morgigen Donnerstag, 20. Juni, spielt um 18 Uhr „Quiet Lane“ Folk für die Seele. An drei Tagen treten Chöre auf; am 24. Juni, „Maingroove“ und „Der Chor“, am 25. Juni die „Chorifeen“, „Starke Töne“, „Just Gospel“ und „Mainmelodies“, am 1. Juli „She Choir Frankfurt“ und „Mainvoices“.

Unter der Überschrift „Spielt bei uns“ sind am 2. Juni und am 7. Juli ab 15 Uhr Gesellschaftsspiele wie Terraforming Mars, Rising Sun, Monopoly und andere und Doppelkopf angesagt. Die Spiele werden ausgeliehen, Kooperationspartner sind der Verein Spielkultur und der Spieleverlag Amigo.

Musikalisch wird auf eine Mischung aus zwei Dritteln neuen Formationen und einem Drittel Musikern mit Stoffel-Erfahrung gesetzt. „Der Stoffel ist schon etwas Besonderes, es wird kein Eintritt erhoben, aber um einen freiwilligen Eintritt gebeten. Es gibt keine Zäune, die Lautstärke ist begrenzt“, erklärte Filippo Tiberia. Da müssen die Bands passen. „Außerdem wollen wir lokale Musiker stärken und ihnen eine Bühne bieten“, ergänzt Herl.

Der Streit mit Nachbarn, die den Stoffel zu laut fanden, wurde in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt beigelegt. Größer soll die Veranstaltung ohnehin nicht werden. Die Stadt steuert 40.000 Euro an Subventionen bei – damit komme man gerade so über die Runden, wenn das Wetter mitspielt. Um die 100 Menschen kümmern sich beim Stoffel darum, dass alles läuft – von der Technik bis zum Bierausschank.

Für kleine Speisen und Getränke ist gesorgt, es gibt wieder die Stoffel-Bratwurst nach einem alten Rezept aus der Pfalz von Michi Herls Onkel. Eis wird auch zu haben sein und für Vegetarier werden Quinoa-Taler, Oliven und Gurken angeboten. Dann muss nur noch das Wetter mitspielen.

Über das aktuelle Programm informiert die Homepage www.stoffel.stalburg.de.

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