Fridays for Future ruft zur Teilnahme am globalen Aktionstag auf

Laut und unbequem

Vertreter der Bewegung Fridays for Future informieren über Aktionen in der Klimastreikwoche. Foto: Faure

Ostend (jf) – Die Bewegung Fridays for Future will am Freitag, 29. November, dem Black Friday des Konsums etwas entgegensetzen. Um zwölf Uhr starten zwei Demonstrationszüge zur Zeil. Der eine beginnt am Zoo, der andere an der Bockenheimer Warte.

Sie werden sich auf einer der stärksten Einkaufsmeilen Deutschlands verbinden.

„Damit wollen wir auf die Produktionsverhältnisse der Konzerne, die weltweit 71 Prozent der Emissionen verursachen, aufmerksam machen“, sagte Asuka Kähler auf der Pressekonferenz zum Start der Klimastreikwoche am 25. November. Gemeinsam mit Angelina Fiehl, Dominik Ulrich und Finn Görlitzer erklärte er Eckpunkte des Programms der Klimawoche.

Fridays for Future ist längst nicht mehr nur eine Schülerbewegung. „Doch Politik und Gesellschaft unternehmen immer noch viel zu wenig. Sie sollen sich nicht an die freitäglichen Demos gewöhnen, wir machen weiter Druck“, sagte Kähler. Deshalb gibt es beispielsweise ein umfangreiches Programm in der Klimastreikwoche, das Studierende auf die Beine gestellt haben. So wird es in der Cafeteria des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums in der Mertonstraße 17 um neun Uhr am kommenden Freitag, 29. November, ein Klimafrühstück mit mehr als 15 Wissenschaftlern geben.

Die Aktiven von Fridays for Future machen deutlich: Bei den Demonstrationen liegt der Fokus nicht auf den Endverbrauchern, sondern darauf, die Verantwortung der Konzerne zu hinterfragen. „Wir müssen die Menschen mitnehmen, Systemfragen mehr in den Mittelpunkt stellen. Vielleicht sind auch mehr Info-Veranstaltungen notwendig“, äußerte Asuka. Am kommenden Freitag kann man sich schon einmal entscheiden, was einem selbst wichtig ist. Drei Tage später startet die 25. UN-Klimakonferenz in Madrid.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare