Soziales Projekt an der Merton-Schule

Für die Jüngsten engagiert

Im letzten Ausbildungsjahr engagieren sich Selin Dramali, Melisa Alan, Alev Akdeniz und Büsra Demirkiran für ein soziales Projekt. Foto: p

Bornheim (gre) – Vier Mädels, ein soziales Projekt: Selin Dramali, Büsra Demirkiran, Alev Akdeniz und Melisa Alan besuchen die Wilhelm-Merton-Schule und lassen sich dort zu Kauffrauen für Büromanagement ausbilden.

Doch statt die Schulbank zu drücken, ging’s für die jungen Frauen in den vergangenen Wochen in die Caritas-Kita Morgenstern am Dornbusch. Dort schnupperten sie im Rahmen eines Sozialen Projektes der Schule in den Beruf des Erziehers herein, spielten und bastelten mit den Kindern und nahmen dabei einiges an Eindrücken und Erfahrungen mit. „Trotz des strukturierten Tagesablaufes gibt es oft Chaos, weil zu wenig Personal vor Ort ist“, sagt Selin Dramali. „Uns ist aufgefallen, dass die Gruppen überfüllt sind. Ein Erzieher muss sich oft um mehrere Gruppen kümmern. “ Die Schülerinnen wollen mit ihrem Projekt Menschen darauf aufmerksam machen, wie wichtig Kindergärten und der Beruf des Erziehers in der heutigen Gesellschaft sind. „Wir haben das Gefühl, dass der Beruf untergeht und nicht wertgeschätzt wird, weil es an der Bezahlung scheitert“, sind sie sich einig. Ihr Fazit: Nicht nur das Erziehergehalt sollte sich erhöhen, auch die Kitas benötigen mehr finanzielle Unterstützung: „Es gibt viel zu viele Kinder, aber zu wenig Platz und Spielzeug!“.

Sie sind sich sicher: Auch die Eltern der Kindergartenkinder können die Einrichtungen unterstützen, indem sie zum Beispiel altes, ungenutztes Spielzeug spenden oder sich bei der Einrichtung erkundigen, an was es fehlt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare