Ideenwettbewerb der UAS

Schallmessung, Käse zum selbst machen und gute Luft in Küchen

Elisabeth Kunz und Alexander Pfaff nehmen den ersten Preis des Applied-Idea-Ideenwettbewerbs für das Team „ARA – Augmented Reality Acoustics“ entgegen.
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Elisabeth Kunz und Alexander Pfaff nehmen den ersten Preis des Applied-Idea-Ideenwettbewerbs für das Team „ARA – Augmented Reality Acoustics“ entgegen.

Nordend (red) – Unterstützung der Messverfahren zur Schallmessung mit Augmented-Reality, die Käseharfe sowie eine mobile Dunstabzugshaube: Im Dezember wurden die Preisträger des dritten Applied-Idea-Ideenwettbewerbs der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ausgezeichnet.

Der Ideenwettbewerb für Angehörige der Frankfurt UAS fördert innovative Ideen noch vor einer möglichen Umsetzung und soll die Teilnehmenden dazu motivieren, ihre Idee zu verwirklichen. Er wurde 2016, gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK), an der Frankfurt UAS eingeführt. Neben der Chance auf die drei Hauptpreise hatten die besten Teams auch die Möglichkeit, auf der Abschlussveranstaltung ihre Ideen in einminütigen Elevator Pitches vor den rund 100 Gästen des Abends vorzustellen und um den Zuschauerpreis zu wetteifern.

Der erste Preis des Wettbewerbs in Höhe von 1500 Euro ging an das Team „ARA - Augmented Reality Acoustics“ um Alexander Pfaff, Christopher Morschel, Elisabeth Kunz und Professor Holger Marschner vom Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften. Sie haben eine Methode entwickelt, mittels Augmented-Reality-Brille die exakte Positionierung von Messmikrofonen zur Schallmessung zu bestimmen und diese richtig auszurichten. Der zweite Preis in Höhe von 1000 Euro wurde an das Team „Käseharfe“ verliehen. Marc-André Grünewald, Alexander Birk, Luisa Koblich, Sabine Weber, Sophie Bullinger, Yasar Akbaba, Daniel Pauleit, Michael Kreß, Marc Arnold und Simon Peifer haben einen Einsatz für Küchenmaschinen zur vereinfachten Herstellung von selbst gemachtem Käse entwickelt.

Mit dem dritten Preis in Höhe von 500 Euro wurde das Team „accu Haube“ von Luca Krohn, Alexander Seger und Andreas Böke ausgezeichnet. Das Team hat eine mobile Dunstabzugshaube für den Gebrauch in kleinen Wohnräumen entwickelt. So können nicht nur Studierende in ihrer ersten Wohnung Küchengerüche filtern, sondern auch Raclettes oder Tischgrills in geschlossenen Räumen betrieben werden, ohne das danach das ganze Zimmer nach Essen riecht. Zusätzlich wurde der Zuschauerpreis an Sukhwinder Harbans, Christopher Orf, Christopher Kopp, Christian Schäfer, Benedikt Fischer und Jonas Schelski vergeben. Das Team „Knödelmax“ hat einen Aufsatz für Küchenmaschinen entwickelt, mit dem Teig maschinell in runde Formen gebracht werden kann und dabei jeder Knödel gleichmäßig portioniert wird.

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