Franziska Franz stellt ihren Frankfurt-Krimi „Mainkurtod“ vor

Grusel und Toskana-Ambiente

Autorin Franziska Franz (rechts) und Verlegerin Sandra Thoms erzeugten mit „Mainkurtod“ Gänsehaut in der „Fattoria La Vialla“. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Mancher Ortsunkundige fand den Veranstaltungsort, den Verlegerin Sandra Thoms für die Lesung mit der Frankfurter Autorin Franziska Franz ausgesucht hatte, nicht auf Anhieb.

Doch die Suche sollte belohnt werden: Hinter dem Namen „Fattoria La Vialla“ im Cassellapark verbirgt sich eine Speisekammer voller toskanischer Spezialitäten in Premium-Bioqualität. In dem mediterranen Ambiente, zwischen Pasta, Pizza, Käse, Salami und Wein mit einer Kriminalgeschichte Gänsehaut erzeugen – war das überhaupt möglich? Doch, tatsächlich: Franziska Franz’ „Mainkurtod“ sorgte für schauriges Vergnügen.

„Teile meines Frankfurt-Krimis spielen auf dem Cassella-Gelände. In stillgelegten Häusern passieren gruselige Dinge und es mangelt nicht an Leichen“, versprach die gut gelaunte Autorin und erklärte, dass eine Freundin von ihr in der Nähe des Cassella-Geländes wohne und die dortigen Backsteingebäude sie zu einer Krimihandlung inspiriert hätten.

Franz präsentierte die gruselige Eingangsszene ihres Kriminalromans, in der sich eine junge Maklerin, die in Frankfurt ein neues Leben beginnen will, in einem finsteren Verlies wiederfindet. Im Raum entdeckt sie in einer Tonne eine Leiche. In einer Rückblende erfahren die Zuhörer, dass für die Hauptfigur zunächst alles gut anfing und der neue Job bei einer renommierten Immobilienfirma vielversprechend war. Der Haken: Ihre Vorgängerinnen verschwanden auf mysteriöse Weise oder wurden gar ermordet aufgefunden.

„Mainkurtod“, erschienen im „edition krimi“-Verlag (www.edition-krimi.de), ist der erste Krimi einer Trilogie in diesem Verlag. Weitere Krimigeschichten hat Franz, Mitglied der Autorengruppen „Syndikat“ und „Mörderische Schwestern“, unter anderem beim Größenwahn-Verlag veröffentlicht. Der zweite Teil ihrer Frankfurt-Krimi-Trilogie soll im kommenden März, pünktlich zur Leipziger Buchmesse erscheinen.

Von der Hochspannung erholten sich die Zuhörer am schmackhaften Buffet der „Fattoria La Vialla“. Das familiengeführte Unternehmen mit einem Bauernhof und Weingut in der Toskana erzeugt Lebensmittel nach biologisch-dynamischen Richtlinien und verkauft seine Produkte mitten im Fechenheimer Gewerbegebiet. Die „Fattoria“ erinnert nur entfernt an eine Lagerhalle. Die gedeckten Tische mit rot-weiß karierten Decken und der Duft aus dem Pizza-Ofen weckten direkt Lust auf Urlaub.

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