Deutschrocker präsentieren neues Studioalbum in der Batschkapp

Goitzsche Front bringen „Ostgold“

Goitzsche Front spielen im Februar in der Kapp. Foto: Veranstalter/p

Seckbach (red) – Kraftvoll, energisch und ohne Rücksicht auf Verluste zieht das neue Goitzsche-Front-Album „Ostgold“ wie ein Gewitter auf.

Innerhalb nur weniger Jahre hat sich die Band aus Bitterfeld zu einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Rockbands entwickelt – ihr letztes Studioalbum erreichte Platz eins in den Charts, im Juni veranstalteten die Musiker ihre erste eigene Festivalreihe, auf der sie mit Unterstützung von Gastmusiker und Puhdys-Legende „Maschine“ durch die östlichen Bundesländer zogen. Am 3. Januar ist ihr neues Studioalbum mit dem Titel „Ostgold“ erschienen. Damit kommen sie am Freitag, 7. Februar, in die Batschkapp, Gwinnerstraße 5.

Handgemacht und mit jeder Menge Herzblut liefern die Bitterfelder Jungs darauf 15 ausdrucksstarke und ehrliche Songs, welche mit altbewährtem und dennoch leicht optimiertem Goitzsche-Front-Sound daher kommen. Donnernde Schlagzeugrhythmen, bombastische Gitarrenriffs und einprägsame Melodien treffen auf Sänger „Bockis“ unverwechselbare Stimme und geben der Platte so eine ganz eigene Berechtigung.

Benannt haben sich die Jungs nach dem Bitterfelder Braunkohletagebau „Goitzsche“ – die „Front“ stellt dabei den granitenen Zusammenhalt dar, den die Band Tag um Tag nach außen lebt. Das tut sie übrigens bis heute ohne Kompromisse, und so verkörpern die vier Rocker eine der gefragtesten Bands der neuen Bundesländer, die dabei ihre ganz eigene Message – nämlich, dass eher strukturschwache Regionen nicht zwingend das Nachsehen haben müssen, in ehrlicher, handgemachter Rockmusik transportieren. Blatt vor den Mund nimmt man dabei keines – im Gegenteil: „Ostgold“ ist das bislang direkteste, ehrlichste Album der Musiker. Textlich erzählt es autobiografisch davon, wo alles begann, was die Musiker beschäftigt, woran sie Spaß haben und, was ihnen „so richtig auf den Sack geht“.

Denn nach zehn Jahren Bandgeschichte ist es an der Zeit, ein Resümee zu ziehen und dabei mit einigen Dingen abzuschließen. Deshalb ist „Ostgold“ das direkteste, mutigste und persönlichste Album der Band. Unterstützt werden sie dabei von keinem Geringerem, als Dieter „Maschine“ Birr. Der Ex-Puhdys-Frontmann hat zwei Lieder zum neuen Album beigesteuert und schmettert, gemeinsam mit Bocki, „Der Osten rockt 2.0.“ aus voller Kehle, bevor dann die Hymne auf die Freundschaft „Was bleibt“ die Fans in Erinnerungen an eine gemeinsame Zeit mit Maschine schwelgen lassen wird. Der hat nach seiner schweren Krankheit während der Goitzsche-Front-Open-Airs nämlich sein Comeback gefeiert.

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