Methodisten feiern Festival in der Christuskirche

Gläubige aus elf Ländern treffen sich

Volles Haus: In der Christuskirche am Merianplatz feiern Christen aus elf Ländern zusammen. F: Gottfried Hamp/p

Nordend (red) – Methodisten aus zehn verschiedenen Ländern haben sich zum Internationalen Methodistischen Festival unter dem Motto „Gott hält seine Versprechen“ in Frankfurt getroffen.

Die Christuskirche am Merianplatz konnte die Menschen kaum fassen: Bis auf den letzten Stehplatz war sie voll. 250 methodistische Christen waren zusammengekommen, um miteinander einen Gottesdienst zu feiern, ihre weltweite Verbundenheit lokal zu erleben und sich in der großen Stadt nahe zu kommen.

Methodisten aus Korea, Vietnam, Indien, aus Südafrika, Ghana, Nigeria, aus Makedonien, der Slowakei, Estland, Deutschland und aus den USA leben und arbeiten in Frankfurt. Darum gibt es auch Methodistische Gemeinden in fünf Sprachen. Einmal im Jahr treffen sie sich zu einem Kirchentag mit Gottesdienst, internationalem Buffet, Spiel und Spaß.

„Was Methodisten weltweit ausmacht, ist ihre Verbindung von Glauben und Handeln“, sagt Uwe Saßnowski, Pastor der Evangelisch-methodistische Kirche in Frankfurt. „Je nach Kontext, in dem eine Gemeinde lebt und arbeitet, sorgt sie sich nicht nur um lebendige Gottesdienste, sondern auch um Bildung, um Unterstützung von Bedürftigen und um Begleitung von Menschen in Not.“

In Frankfurt haben die methodistischen Kirchen schon eine lange Tradition in der Diakonie, zum Beispiel beim Bethanienkrankenhaus in Bornheim. Die Christuskirchengemeinde bietet außerdem ein offenes Frauencafé und einen „Mittagstisch für Alle“ an. Die Rufergemeinde in Höchst engagiert sich in der Begleitung und Integration von Flüchtlingen. Und auf dem Mühlberg, Sitz der Bethanienstiftung, öffnet täglich ein offener Kinder- und Jugendtreff unter dem Titel „basement 26“.

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