Neue Anlaufstelle für Ärzte

Gebäude der Landesärztekammer feierlich eingeweiht

+
Goethes Kommchester sorgte für die musikalische Unterhaltung bei der Einweihung.

Ostend (red) – Das neue Verwaltungsgebäude der Landesärztekammer in der Hanauer Landstraße 152 wurde kürzlich schwungvoll eingeweiht. „Ein neues Gebäude ist immer auch ein Statement“, sagte Kammerpräsident Dr. Edgar Pinkowski in seiner Begrüßungsrede.

„Unser Neubau ist solide und funktional, aber nicht protzig, zeitgemäß, aber nicht modisch, zuverlässig, aber nicht langweilig. Nicht nur Arbeitsplatz für die Belegschaft, sondern Anlaufstelle und Treffpunkt für unsere Mitglieder.“ Jörg-Uwe Hahn, stellvertretender Präsident des Hessischen Landtages, beglückwünschte die Landesärztekammer zu ihrem neuen Gebäude und stellte in seinem Grußwort die Besonderheit der Ärztekammer heraus. So sei die ärztliche Selbstverwaltung aus der Selbstverpflichtung der Freien Berufe entstanden. Dr. Stephan Hölz, Leiter der Abteilung Gesundheit beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, überbrachte die Glückwünsche von Minister Klose. In seinem Grußwort verglich er den Umzug in das neue Gebäude mit einem Paradigmenwechsel, der sowohl ein interner Motivationsfaktor sei als auch die Kommunikation nach außen verbessern könne. Dennoch bleibe die Landesärztekammer auch im neuen Gebäude das, was sie sei: Ein verlässlicher Partner der Politik und eine hochkompetente Interessenvertretung ihrer Mitglieder. Das Ostend sei nun das neue Domizil der hessischen Ärzteschaft, sagte der Frankfurter Stadtrat und Dezernent für Personal und Gesundheit Stefan Majer. Das Stadtviertel sei zukunftsorientiert – und damit sei die hessische Ärztekammer dort ganz richtig.

Architektin Claudia Meixner vom Architektenbüro Meixner, Schlüter und Wendt lobte die gute Zusammenarbeit mit Präsidium und Projektgruppe der Ärztekammer. Gemeinsames Ziel sei es gewesen, ein zugleich würdiges als auch junges und innovatives Gebäude zu erstellen. Außerdem hatten der beratende Architekt des Bauprojektes Professor Thomas Zimmermann vom Architekturbüro raum-z sowie Hans-Peter Hauck, kaufmännischer Geschäftsführer der Ärztekammer und Leiter der Neubau-Projektgruppe, jeweils ein Grußwort an die geladenen Gäste gerichtet. In seiner Rede präsentierte Hauck ein detailliertes „Bautagebuch“, das alle Stationen des Bauprozesses dokumentiert und aufzeigt, in welchem engen Zeitrahmen der Neubau fertiggestellt werden musste.

Für den musikalisch-festlichen Rahmen sorgte Goethes Kommchester, das von den Studierenden der Humanmedizin gegründete Orchester am Campus Niederrad der Frankfurter Goethe-Universität. Einen weiteren Höhepunkt bot ein Grußwort der etwas anderen Art: Kabarettistin Anka Zink gab vom Rednerpult einen satirischen Ausblick auf die Zukunft der Patientenversorgung zum Besten, frei nach dem Motto: „Wenn die Gesundheit im Eimer ist, sollte das W-Lan stabil sein“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare