Vierter Adventsmarkt für einen guten Zweck vor der Gasts tätte „Zur Kutscherklause“

Frische Waffeln, Kekse und Flohmarkt

Ehrenamtlich im Einsatz (von links): Bodo Pfaff-Greiffenhagen, Waltraud Frank, Astrid Greiffenhagen und Jutta Merz. Foto: Faure

Ostend (jf) – Am Eingangsbogen zur Terrasse der „Kutscherklause“ duftete es nach frischen Waffeln und Glühwein. Jutta Merz und Waltraud Frank, beide ehrenamtlich beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst tätig, boten gleich rechts am ersten Tisch Plätzchen an.

„Zum vierten Mal gibt es diesen Adventsmarkt der CDU Ostend in der bekannten Eintracht-Kneipe“, erläuterte Bodo Pfaff-Greiffenhagen, Vorsitzender des Stadtbezirksverbandes und Ortsbeirat. Er hatte eine rote Nikolausmütze auf und stand am Waffeleisen, Astrid Greiffenhagen kümmerte sich mit um die Stände mit den zur Weihnachtszeit passenden Flohmarktartikeln. Viele hatten für den Markt etwas gespendet oder gar selbst gebacken, darunter auch Stammgast und Bäcker Michael Kullmann und Jennifer Berkenkopf, die mit ihrer Mutter Monika die Gaststätte führt.

„Der gesamte Erlös kommt dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zugute“, erklärte Waltraud Frank, die seit 2012 ehrenamtlich für diese Einrichtung im Verbund des Deutschen Kinderhospizvereins tätig ist. 1990 wurde er von betroffenen Familien gegründet. Seit 2006 gibt es eine Anlaufstelle in Frankfurt mit Sitz in der Hanauer Landstraße, die Mitarbeiter kümmern sich im Umkreis von 50 Kilometern um Kinder und ihre Familien. Ehrenamtliche gehen mit den Kindern und Geschwistern spazieren, hören ihnen und den Müttern und Vätern zu – auch wenn es um Themen wie Sterben und Tod geht, die von der Gesellschaft immer noch allzu oft ausgeblendet werden. In den betroffenen Familien sind sie allerdings sehr präsent. Was jedoch nicht heißt, dass nicht auch gelacht wird. Wenn gute Momente gelingen, wenn Hilfe geboten, Trost gespendet wird.

Wer sich beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst engagieren möchte, ist herzlich willkommen. Selbstverständlich werden ehrenamtliche Mitarbeiter auf die Begleitung betroffener Familien in Seminaren gut vorbereitet und nicht allein gelassen.

Beim Adventsmarkt sind rund 400 Euro zusammengekommen. „Aber in der ‚Kutscherklause‘ wird weiterverkauft. Im Januar werden wir die Spende übergeben“, erklärte Bodo Pfaff-Greiffenhagen.

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