Schüler spielen sich Zug um Zug zum Sieg

Frankfurter Schulschachturnier lockt 800 Nachwuchstalente nach Bornheim

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Jeder Zug zählt für die jungen Spieler.

800 schachbegeisterte Schüler von 49 Schulen aus Frankfurt und Umgebung trafen sich zum traditionellen Schulschachturnier „Hibbdebach – Dribbdebach“ im Saalbau Bornheim.

Bornheim – Eingeladen hatten die Frankfurter Sparkasse und die Hessische Schachjugend, die das Turnier seit 30 Jahren gemeinsam veranstalten. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde wieder an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gespielt, damit alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.

„Schach wird heute bereits in Grundschulen gespielt“, sagt Simon Martin Claus, Leiter des Turniers und Vorsitzender der Hessischen Schachjugend. „Das königliche Spiel trainiert das Gehirn besonders gut und verhilft den jungen Schülern zu besseren Schulnoten.“ Annette Heck von der Frankfurter Sparkasse ergänzt: „Aber auch in den weiterführenden Schulen gibt es zahlreiche Schach-AGs, die sich nach dem Unterricht auf unser jährliches Turnier vorbereiten.“

Bis zum Siegerpokal mussten aber erst mal fünf Partien mit wechselnden Gegnern absolviert werden. Damit jeder die gleichen Chancen hatte, traten die Spieler in drei verschiedenen Altersklassen gegeneinander an. Wer sein Spiel gewonnen hatte, traf danach ebenfalls auf einen Sieger und umgekehrt. Die jeweils fünf besten Mannschaften der einzelnen Altersklassen bekamen Pokale für ihre Leistung. Alle weiteren Teilnehmer nahmen eine Medaille mit nach Hause.

Bei den Grundschulen holte sich die Geschwister-Scholl-Schule aus Schwalbach den Sieg. Auf Platz zwei landete die

Erste Mannschaft der Anna-Schmidt-Schule aus Frankfurt.

Die Montessori-Schule Ingelheim sicherte sich den dritten Platz, den vierten Platz machte

die Kinzigtalschule aus Gründau und auf Platz fünf landete die zweite Mannschaft der Anna-Schmidt-Schule aus Frankfurt.

Bei den weiterführenden Schulen I (Klassen 5 bis 8) siegte die Leibnizschule Offenbach. Platz zwei machte das Gymnasium Oberursel. Bronze holte sich das Gymnasium Nord aus Frankfurt. Die Helmholtzschule aus Frankfurt belegte Platz vier und die Heinrich-von-Kleist-Schule aus Eschborn wurde fünfter.

Bei den weiterführenden Schulen (bis Q4) durfte sich die Dreieichschule aus Langen über Platz eins freien. Silber ging an das Gymnasium Oberursel, Platz drei machte die SK Vidikovac aus Serbien. Die Leibnizschule Offenbach machte Platz vier, die Main-Taunus-Schule aus Hofheim Platz fünf.

(red)

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