Dicke Rauchwolke

Brand in der Fachhochschule Frankfurt: Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort

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In einem Dach der Fachhochschule Frankfurt hat es einen Großbrand gegeben. 

Im Nordend sehen die Frankfurter am Mittwochnachmittag (25.03.2020) eine große Rauchwolke. Das Dach der Fachhochschule Frankfurt steht in Flammen.

In einem Dach der Fachhochschule Frankfurt hat es einen Großbrand gegeben. © Feuerwehr Frankfurt

Nordend - Am Mittwochnachmittag (25.03.2020) gegen 16.34 Uhr ist die Feuerwehr Frankfurt wegen Rauch auf dem Dach der Fachhochschule (FH) alarmiert worden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden beim Eintreffen an der FH die Dachkonstruktion des Gebäude 1 in dichten Rauch gehüllt vor.

Wie die Feuerwehr Frankfurt mitteilte, ergaben weitere Erkundungen, dass die hölzerne Dachkonstruktion über der Betondecke des 4. Obergeschosses der FH im Innern in „voller Ausdehnung“ brannte. Die Löscharbeiten der Einsatzkräfte konnten jedoch zunächst lediglich von außen über die Drehleiter beginnen, da von einer Einsturzgefahr des Daches ausgegangen werden musste.

FH Frankfurt: Brand im Gebäude der Fachhochschule

Aufgrund gegenwärtiger Bauarbeiten an der Fachhochschule Frankfurt war das Gebäude rundum eingerüstet und es bestand dadurch die Möglichkeit für die Feuerwehr, über Gerüsttreppen das Dach zu erreichen. Dabei öffneten die Einsatzkräfte mit Spezialwerkzeugen die Dachhaut und es gelang ihnen, mithilfe von Löschwasser und Löschschaum, das Feuer zu bekämpfen.

Außerdem schaffte die Feuerwehr an den Dachkanten zusätzliche Öffnungen, um auch von dort löschen zu können. Und so brachten die Einsatzkräften das Feuer unter Kontrolle und löschten es schließlich. Nach dem Aufspüren und Ablöschen aller übrigen Glutnester meldeten die Feuerwehrleute „Feuer aus“. Gegen 22.15 Uhr am Mittwochabend veröffentlichte die Feuerwehr diese Nachricht auch auf Twitter, die Einsatzkräfte blieben jedoch noch weiterhin vor Ort, falls ein erneutes Feuer aufflammen sollte.

Brand an der FH Frankfurt: Dicke Rauchschwaden über dem Nordend

Die Feuerwehren, Freiwillige und Berufsfeuerwehr waren mit zahlreichen Einsatzkräften und -fahrzeugen sowie Spezialeinheiten vor Ort. Dazu zählten die Wehren aus Schwanheim, Zeilsheim, Fechenheim, Unterliederbach, Niederursel, Seckbach, Niedererlenbach, Oberrad, Berkersheim und Nied sowie die Kräfte mehrerer Wachen der Berufsfeuerwehr.

Die Brandursache bleibt zunächst noch unklar, die Polizei ermittelt, auch die Höhe des Sachschadens ist erst einmal nicht absehbar. Verletzt wurden niemand.

(aba)

Anfang Februar hat es in der Wertstoffsortieranlage in Flörsheim-Wicker ebenfalls gebrannt. Mehr als 120 Helfer waren bei dem Feuer im Einsatz.

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