Familientreff mit Freiluftschach

25. Glauburgfest mit doppelt so vielen Ständen

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Doris Gerth (links) und Elena Grubler von der Eine-Welt-Gruppe von St. Bernhard.

Nordend (jf) – Das Jubiläumsfest auf dem Glauburgplatz vor dem viel diskutierten Bunker hatte sich in diesem Jahr ausgebreitet: „Wir haben mit 25 Ständen etwa doppelt so viele Teilnehmer wie noch 2018“, freute sich der langjährige Organisator und Vorsitzende des Vereinsrings Nordend, Rüdiger Koch.

Neu dabei waren „Pfiff on Wheels“ mit hessischen Snacks; ein Fair Trade-Stand der Eine-Welt-Gruppe von St. Bernhard; der Verein Waggon, der in der Germaniastraße eine Kulturwerkstatt betreibt; die Internationalen Migrantinnen mit afghanischen Köstlichkeiten; der Verein Futterkreis, eine verpackungsfreie Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft; die Gärtnerei Wong mit Smoothies und Obst; die Frankfurt Painting Party, die Malen für Kinder und Erwachsene anbietet, sowie die Bürgerinitiative Glauburgbunker. Über den Bunker war kürzlich zu lesen, dass der Investor, die Delom-Wohnbau, das Gebäude abreißen und bis 2021 an der Stelle 43 Wohnungen, 30 Prozent davon gefördert, errichten wird. Im Erdgeschoss soll es Räume für soziale und kulturelle Nutzung geben. „Finanziell und bautechnisch ist die Erhaltung des Bunkers schwierig. Der jetzige Investor muss der Stadt entgegenkommen, denn für das Gebäude ist eine Grunddienstbarkeit eingetragen – bis 2016 war es das Domizil des Explora-Museums“, erklärte Koch. Auf den 650 Quadratmetern im Erdgeschoss könnte man flexibel nutzbare Räume einrichten, die von Vereinen und Initiativen im Stadtteil gebraucht würden. „Der Glauburgplatz und die Bäume sollen auf jeden Fall erhalten bleiben“, betonte der Vereinsvorsitzende.

Vor dem Bunker befand sich während des Glauburgfestes wieder die Bühne, auf der die Schulband der IGS Nordend das Programm eröffnete. Außerdem waren Hula Hoop zu sehen und die Rolling Allenstones unter der Leitung von Fred Lohr, die Gruppe Latinamento, die Bläser von Kellerblech und die Band Gutleut4 zu hören.

Mehr Stände, mehr Besucher: Rund 1000 Menschen fühlten sich wohl auf dem Glauburgplatz, probierten Getränke, Snacks, Freiluftschach und Boule aus und informierten sich über die Arbeit der Vereine. Flohmarktstände ergänzten das Angebot. Für die Kinder verwandelte sich die Lortzingstraße mit Unterstützung des Spielmobils zu einem großen Platz zum Rutschen, Hüpfen und Geschicklichkeit testen. „Die Mitglieder des Vereinsrings haben sich in den letzten zwei Jahren zahlenmäßig etwa verdoppelt, das spürt man auf dem Platz. Trotzdem soll das beliebte Glauburgfest familiär bleiben“, sagte Koch abschließend.

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