Begeistert am Ball

Glauburg-Cup mit neun Mannschaften

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Der Hort Gethsemane kickt gegen die Nachbarschaftshilfe.

Nordend (jf) – „Dranbleiben!“ „Schieß, schieß doch!“ „Tooor!“ „Oh nein!“ Das Publikum auf dem Glauburgplatz feuerte die Sechs- bis Zehnjährigen genauso an, wie die Großen im Stadion die Eintracht beim Spiel gegen Chelsea.

Neun Mannschaften spielten um den elften Glauburg-Cup, alle kamen aus der Umgebung des Platzes; der Kinderhort der Nachbarschaftshilfe, das Kinderzentrum Stadtteilwerkstatt, der Hort Gethsemane, der Schülerladen Drachennest gehörten zur Gruppe A. In der Gruppe B spielten der Schülerladen Keplerbande, der Schülerladen Coole Gruppe, die Erweiterte Schulische Betreuung (ESB) Schwarzburgschule, das Kinderzentrum Schwarzburgstraße und der Schülerladen Drachengrotte. Nach 16 Spielen in der Vorrunde, zwei Spielen in der Zwischenrunde und zwei weiteren Endrundenausscheidungen standen die Sieger fest: Den Wanderpokal konnte die ESB Schwarzburgschule mitnehmen, auf Platz zwei kam das KiZ Schwarzburgstraße und auf den dritten Rang der Hort Gethsemane. „Aber alle Teilnehmer erhalten ein Dankeschön fürs Mitmachen“, sagte Andrea Trapp vom KiZ Stadtteilwerkstatt, die den Cup organisiert.

Vor zehn Jahren erhielt die Einrichtung die Container auf dem Glauburgplatz, inzwischen ist der Platz mit den Spielgeräten zu einem beliebten und wichtigen Anlaufpunkt für Kinder geworden. Der Bolzplatz wurde 2015 saniert. „Das Turnier im Frühjahr eröffnet die Spielsaison“, sagte Trapp. Die Begeisterung ist bei Kleinen und Großen riesig. Die Mädchen und Jungen in den Mannschaften, die zweimal sechs Minuten gegeneinander antreten, sind mit Eifer und Kampfgeist bei der Sache, bleiben fair.

Im Vorfeld haben die Kinder einiges getan, beispielsweise malten sie die Stühle an. „Als offene Einrichtung können wir viel anbieten, mittwochs stehen Spiele auf dem Programm, außerdem gibt es eine Fahrradwerkstatt“, sagte Trapp. Am Rande hat nicht nur die Stadtteilwerkstatt einen Stand aufgebaut, an dem Kinder den Verkauf von Getränken und Snacks übernommen haben, sondern auch die Bürgerinitiative Glauburgbunker. Sie setzt sich für ein Stadtteilzentrum im Herzen des Nordends ein und kämpft gegen den Abriss des Bunkers.

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