Zirkus des Horrors gastiert noch bis 20. Oktober mit der Show „Asylum“ in Bornheim

Das blutige Irrenhaus am Ratsweg

Ein Teil des Erschrecker-Teams: Diese „Patienten“ und Angestellten der psychiatrischen Anstalt sorgen im Grusel-Zelt für Gänsehaut.

Bornheim (jdr) – Hysterische Schreie hallen aus dem schwarz-roten Zirkuszelt am Ratsweg.Gruselig geht es derzeit dort zu, denn der Zirkus des Horrors ist mit seinem Programm „Asylum“ zu Gast.

In den Käfig gesperrt: Ein Geisteskranker im „Asylum“.

Professore Salvatore dei Morti, ein italienischer Psycho-Forscher und geboren 1878, führte barbarische – und unerlaubte – Experimente an geistig gestörten Menschen durch.. Um zu beweisen, dass seine haarsträubenden Methoden funktionieren – und die Irren heilen, tourt er nun durch das Land. Seine Arbeit in der Anstalt demonstriert er dem Publikum anhand der Patienten, die beispielsweise das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom haben wie Clown Brian Ernest oder eine multiple Persönlichkeitsstörung, verkörpert durch die siebenköpfige Artistentruppe Charly P. Sieben.

Patient Nummer 711, Leopold Kufstein, etwa kann keinen Schmerz empfinden. So zieht er etwa mit einem Haken durch die Zunge Besucher auf Hockern über die Bühne oder tackert sich Papier auf die Brust. Es gibt Drillinge, die sich kreuz und quer verbiegen und angsteinflößende Wärter, die für Zucht und Ordnung sorgen. Jesus Barbone, der unter Wahnvorstellungen leidet und einen Herzfehler hat, dreht auf jeden Fall am (großen Hulla-Hoop-) Rad. Die Behandlung dei Mortis: Er tauscht sein Herz gegen ein Metallgerät aus. Problem gelöst.

Im doppelten Hamsterrad zeigen die Artisten ihr tollkühnes Können.

Wer sich in die Anstalt einweisen lassen möchte, kann das bis Sonntag, 20. Oktober, tun. Solange ist der Zirkus des Horrors noch auf dem Bornheimer Festplatz. Tickets gibt es vor Ort oder online auf http://zirkusdeshorrors.de/zdh/tour-tickets/gastspiel-in-frankfurt/.

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