Budge-Stiftung feiert Sommerfest mit viel Unterhaltung

Blick hinter die Kulissen werfen

Mit ihren bunten Darbietungen überzeugten die Tänzer aus Russland die Zuschauer. Fotos: Schneider

Seckbach (zjs) – In der Henry und Emma Budge-Stiftung auf dem Lohrberg wurde das jährliche Sommerfest gefeiert, zu der neben den Bewohnern auch deren Angehörige und Gäste willkommen geheißen wurden.

Im Eingangsbereich war eine Eisenbahn mit Gleisanlagen aufgebaut, die nicht nur von spielenden Kindern in Beschlag genommen wurde. Ansonsten war der zweite Stock der Einrichtung Mittelpunkt des Geschehens, denn die Bühne erlaubte Darbietungen unterschiedlicher Couleur. Michael Dietrich vom Sozialen Dienst des Hauses ist es gelungen, ein abwechslungsreiches Programm zu organisieren. „Interessierte haben die Möglichkeit, sich die Einrichtung zu jeder vollen Stunde zeigen zu lassen, denn wir bieten den ganzen Nachmittag über Besichtigungen an“, erklärt Dietrich. Vom Angebot machen viele Menschen Gebrauch, denn der gute Ruf des Hauses ist weit über die hessische Landesgrenze bekannt. Ein würdevolles Leben für Juden und Nichtjuden war der Wunsch des Stifterehepaares Henry und Emma Budge im Jahre 1920, deren Großzügigkeit die Einrichtung ihren Namen verdankt. Heute begegnen sich dort Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen und der multikulturelle Gedanke ist fester Bestandteil. Auf der Bühne zeigt die Tanzsportgruppe Feeria aus Minsk in Weißrussland ihr Können. Zum einen im Paartanz, zum anderen in Soloauftritten der Künstler in aufsehenerregenden Kostümen bekleidet mit entsprechender musikalischer Untermalung. Jüdische Musik, instrumental als auch Gesang, kommt von Marina, Slawa und Michael Kaljushny. Währenddessen werden im lichtdurchfluteten Foyer die Smartphones gezückt, denn die rund drei Meter hohen Stelzenläufer ziehen alle Blicke auf sich. Gesinde Habermann und Christian Treumann schweben durch die Besucher und müssen aufpassen, dass sie mit den langen Stelzen an keinem Hindernis zu Fall kommen. Kein Fest ohne den Bewohnerchor der Stiftung, der sein Können den Gästen präsentiert. Das Duo Jouno beschließt mit Rock und Pop den musikalischen Teil des Nachmittags. „Im nächsten Jahr werden wir unser Sommerfest aufwendiger gestalten, denn schließlich können wir dann auf 100 Jahre Bestehen der Einrichtung blicken“, verrät Michael Dietrich abschließend.

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