Dezernentin Heilig greift hart durch

Bauzaun aufgestellt: Kein Sport mehr auf der Hafenpark-Anlage

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Dieser Bauzaun sperrt nun die Sportanlage im Hafenpark ab.

Ostend (red) - Umweltdezernentin Rosemarie Heilig lässt die Calisthenics-Anlagen im Hafenpark mit einem Bauzaun sichern. „Trotz Absperrband und wiederholter Ansagen der Polizei, einige Frankfurter haben sich nicht an das Verbot gehalten und nutzen weiter die Calisthenicsanlagen im Hafenpark."

„Wir haben uns daher entschlossen, die Anlagen mit einem Bauzaun komplett abzusperren“, sagte Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig am Freitag, 27. März. Sie bedaure diesen Schritt, so die Dezernentin: „Ich weiß, die Sperrung ist gerade jetzt für viele Sportler hart. Ein überwiegender Teil hält sich trotzdem vorbildlich an das Verbot. Ein anderer Teil aber - darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene - ignoriert das Verbot. Sie gefährden damit sich und andere“. 

Letzte Konsequenz: Geräte komplett abbauen

Sie hoffe, dass der Bauzaun nun Wirkung zeige. „Eine letzte Konsequenz wäre, die Anlagen komplett abzubauen“. Das gelte auch für andere Sportgeräte, etwa Basketballkörbe auf Spielplätzen. In der vergangenen Woche musste das Umweltdezernat auf Grund der Corona- Pandemie Spielplätze, Skate- und Rolleranlagen sperren, auch die Fitnessanlage im Hafenpark darf seitdem nicht genutzt werden. Eindringlich appellierte die Dezernentin auch an alle, die jetzt während der Kontaktsperre die Frankfurter Parks und Grünanlagen oder das Mainufer aufsuchen.

„Wir können dankbar sein, dass unsere Parks – anders als in Paris oder Rom – noch geöffnet sind“, sagte Heilig. Um uns diese verbliebene Bewegungsfreiheit zu erhalten, müssen wir jetzt alle vernünftig sein. Halten Sie bitte den Mindestabstand ein und seien Sie bitte nur zu zweit oder mit ihren Familien unterwegs“.

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