1450 Kilometer durch die Wüste

UAS-Studierende nehmen an Tuareg Rallye teil

+
„Repit“ von der UAS tritt als erstes Studierenden-Team bei der Tuareg Rallye an (von links): Katrin Garbers, Julian Lauth, Jan Windecker, Maximilian Schott und Klaus Nowak.

Nordend (red) – In wenigen Tagen machen sich Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) auf den Weg nach Algerien. Sie wollen als erstes Hochschulteam an der Tuareg Rallye teilnehmen und dabei rund 1450 Kilometer in der Sahara zurücklegen.

Das Studierenden-Team mit dem Namen „Repit“ wurde im April 2018 bei einem Interdisziplinären Studium Generale-Moduls der Hochschule gegründet. Es besteht aus einer festen Gruppe aus Fahrern von zwei Rallye-Geländewagen, sowie aus wechselnden Studierenden, die im Bereich Technik, Marketing und Organisation unterstützen. „Im Rahmen des Moduls haben wir zwei Fahrzeuge, einen Mitsubishi Pajero 3500 V6 und einen KIA Sorento, komplett umgebaut und für die Tuareg Rallye fit gemacht. Die Kenntnisse hierfür mussten wir uns gemeinsam aneignen“, erklärt Klaus Nowak, Student am Fachbereich Wirtschaft und Recht. Er ist Teil des Kernteams von „Repit“ und tritt mit Katrin Garbers, Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Sarah Auler, Philipp Bröker und Julian Lauth, Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften, sowie Maximilian Schott, ebenfalls Fachbereich Wirtschaft und Recht, beim Rennen an.

Erste Überlegungen für die Teilnahme an einer Rallye wurden bereits 2016 getätigt. Darauf aufbauend wurde das Interdisziplinäre Studium Generale-Modul mit dem Titel „,FRA 5000’ Rallye Team“ entwickelt und im Wintersemester 2018/19 erstmals an der Frankfurt UAS angeboten. „Aus der ursprünglichen Idee, eine ‚Fun-Rallye’ in die Lehre zu integrieren, wurde schnell der Plan, an der anspruchsvollen Tuareg-Rallye in Algerien teilzunehmen. Bereits jetzt planen wir weitere Strecken, die wir weltweit mit den beiden Geländewagen zurücklegen wollen“, ergänzt Nowak.

Die UAS unterstützt das Projekt mit einer Anschubfinanzierung, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit außerhalb der eigenen Fachdisziplin der Studierenden zu fördern. Die Erfahrungen, die durch die Teilnahme bei der Tuareg Rallye 2019 gesammelt werden, sollen in den folgenden Semestern genutzt werden, um weitere Studierende auf das interdisziplinäre Arbeiten im Team vorzubereiten. So könnten weitere fachübergreifende Module in den Bereichen Projektmanagement, Technik, IT, Solarenergie und Marketing entwickelt sowie Praktika und Bachelor-Arbeiten ermöglicht werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare